Feedback

Feedback von Kollegen, die die eigene Arbeit sinnvoll einschätzen können, ist wertvoll und nötig, um sich weiterzuentwickeln. „Normale“ Jahresgespräche mit einem Manager erfüllen das in unseren Augen nicht. Wäre auch schwierig bei uns, denn wir haben schlichtweg kein mittleres Management.

Wie funktioniert das dann bei uns? Wir haben „Feedback für Alle“. In diesem Rahmen bekommen in jeder Woche fünf Kollegen Feedback zu ihrer Arbeit. Das ergibt ungefähr zweimal Feedback pro Jahr für jeden.

Die entsprechenden Einladungen (inklusive Anleitung) werden automatisiert verschickt. Manche wünschen sich, dass ihr Feedbackgespräch moderiert wird. In dem Fall moderiert jemand von NurGutes. Den Rest regeln die Feedbacknehmer allein. Eine abschließende Bewertung oder ein Protokoll in der Personalakte gibt es nicht. Das Feedback ist für den Einzelnen gedacht und ganz bewusst kein Verwaltungsakt.

Feedbacknehmer wählen einen Termin aus und laden dann 3-5 Leute als Feedbackgeber dazu ein. Ja, jeder sucht sich seine Feedbackgeber selbst aus. Da kann man sich einen lauen Lenz machen und bequeme Ja-Sager einladen. Drei findet man bei uns vielleicht noch, fünf aufzutreiben, wird schon schwieriger. Doch die meisten begreifen das Feedback als Chance, sich weiterzuentwickeln. Deshalb stellen sie einen entsprechend effektiven Mix zusammen, aus Mitgliedern des eigenen Teams, Leuten in der gleichen Rolle aus anderen Teams und Kollegen aus anderen Rollen.

Feedback kann man in zwei Geschmacksrichtungen erbitten, als Gruppe – die Feedbackgeber treffen sich vorher, diskutieren und „feedbacken“ gemeinsam – oder als Einzelgespräche hintereinander weg.

Lies hier mehr zu Gruppen- und Einzelfeedback. Außerdem gibt es einen Leitfaden zu „Feedback für Alle“, zu den Kategorien in denen wir Feedback sammeln.