Gewaltfreie Kommunikation

... oder wie wir lieber sagen: Wertschätzende Kommunikation.

... oder wie wir lieber sagen: Wertschätzende Kommunikation.

“Boar, warum hast du das schon wieder falsch gemacht? Du hast es voll verkackt!”
…wäre nicht besonders „gewaltfrei“.

Der Begriff der Gewaltfreien Kommunikation wurde maßgeblich geprägt durch seinen Begründer, Marshall B. Rosenberg…und ist etwas irreführend.

Es geht nämlich nicht darum möglichst “weich” zu formulieren und ohne Kraftausdrücke auszukommen, wie viele zuerst meinen. Vielmehr geht es darum eine Haltung und Reflexionsfähigkeit zu entwickeln, die zu mehr Vertrauen und Verbindung in unserer Kommunikation führt. Wir lernen Verständnis für das eigene Innenleben und Verantwortung für die eigene Sicht zu übernehmen.

Das kann dann eben genauso bedeuten, dass wir ganz klar sagen, was uns gefällt und was nicht. Aber eben ohne dem Anderen einen vor den Latz zu knallen oder Vorwürfe zu machen.

Wir nennen die GfK deswegen auch gerne “Wertschätzende Kommunikation” – finden wir passender.

  • Wir können erkennen, dass wir alle die gleichen Bedürfnisse haben und wir mit unserem Handeln versuchen, diese zu erfüllen. Wir haben somit eine gemeinsame Ebene, auf der wir kommunizieren.
  • Und wir können lernen unsere Beobachtungen, Gefühle und Interpretationen zu unterscheiden, sodass wir „Ebenensalat“ vermeiden und wertschätzend miteinander umgehen.

Wenn wir das hinkriegen, ist das schon ne ganze Menge.